Die Kathedrale ist ein Werk des späten Barocks und das Wahrzeichen der
Stadt
St.Gallen. Sie liegt im Herzen der
Altstadt und des Stiftbezirks, zählt zu den meistbesuchten
Sehenswürdigkeiten und wurde von der UNESCO mit dem Stiftsbezirk zum
Weltkulturerbe erklärt.
Die lichtdurchflutete Halle der Kathedrale ist mit aufwändigen
Schnitzereien und herrlichen Stuckaturen prachtvoll verziert, sehenswert
sind auch die Orgeln und das Chorgestühl. An Wänden und Decke erkennt
man deutlich die kunstvolle Handschrift Johann Caspar Bagnatos, der auch
die Schlosskirche der Insel Mainau und das Barock-Juwel Basilika Birnau
am
Bodensee
mitgestaltet hat.
Die wundersamen Flecken in der Fassade sind Folge der Restauration: Die
die neuen Steine unterscheiden sich deutlich sichtbar von den älteren,
welche durch die Witterung eine Patina bekommen haben.
Anno 612 fand die Ordensarbeit in Sankt Gallen ihren Ursprung als sich
der irische Mönch
Gallus in der noch unbewohnten Landschaft niederliess.
1755 beginnt der Abt Gugger von Staudach mit dem Bau der neuen
Klosterkirche und vollendet damit 1767 das letzte Monumentalbauwerk der
Benediktiner in der Schweiz.
Nur fünfzig Jahre später, im Jahre 1805, löste sich das
Benediktinerkloster auf. 1847 wurde St.Gallen ein eigenständiges Bistum
und somit die Klosterkirche zur Kathedrale.
Informationen zu den Gottesdiensten: Kathedrale St. Gallen
Dompfarramt, Klosterhof 6a, 9001 St. Gallen Tel. 0041(0)71 227 3381
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Gottesdienste Kathedrale St.Gallen